ilse abka prandstetter

„ihre unbändige neugier sei die triebfeder, sich im experimentieren mit materialien, techniken und formen ständig neu zu erfinden…“ schrieb edith schlocker im artikel über die ausstellung „verlassenes gewand“, die die letzte präsentation in unseren räumen in der maximilianstrasse war. in unseren räumlichkeiten in der altstadt konnten wir den teil II der ausstellung präsentieren. und wieder zeigte die inzwischen 80-jährige künstlerin komplett neues.

1958 studierte abka-prandstetter an der akademie der bildenden künste bei robin christian andersen und herbert boeckl, als sie bald den tiroler maler und zeichner peter prandstetter kennenlernte und mit ihm nach tirol zog. sie unterbrach ihr studium bis sie von max weiler eingeladen wurde dieses in seiner klasse an der wiener akademie fortzuführen. 1970 schloss sie mit dem diplom ab.

von einer handweberin lernte sie das weben und spezialisierte sich darauf, wandteppiche nach gemalten aquarellen zu weben. so entstand auch der 36 qm grosse teppich, der sich im congress innsbruck befindet. später wandte sie sich der öl/pigmentmalerei zu. mosaike, drahtobjekte und auch raum- und lichtinstallationen zählen zu ihren arbeitsbereichen.