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öffnungszeiten
di-fr 11-18, sa 10-13
und nach vereinbarung
eintritt frei!
23.01.2018      vernissage
19 uhr
zur eröffnung spricht jochen becker
31.01.2018
19 uhr
lesung martin fritz
03.02.2018      finissage
11 uhr

jon törklánsson

um sich dem unsichtbaren, abwesenden, das jeder form von präsenz implizit ist, anzunähern, verlagert jon törklánsson die wahrnehmung vom konkret materiellen, zu-sehen-gegebenen auf die repräsentation von repräsentationen. fragen der darstellung und vertretung werden mit jenen nach blickregimes und ökonomischen zusammenhängen, sichtbarkeiten und vorstellungen sowie sagen und zeigen verknüpft. im fokus steht der zusammenhang von textuellen und visuellen signifikationsprozessen und deren irritation.

(1) enginn snjór (2016)
indem verbalsprachliche zeichen als fotografien verhandelt werden, wird der betrachtung ein unbedingter bild-modus abverlangt und gleichzeitig die sichtbare welt - die referenz - dementiert. dieses beharren auf den signifikanten und dessen 'fixierung' in einem klassisch fotografischen sinn evoziert ein gebrochenes, irritiertes signifikat. durch die störung des verweisungszusammenhanges wird 'bedeutung' korrigiert, das heißt von der ab-bildung auf das vorstellungs-bild von realität verlagert.

(2) forschungsleistungsdokumentation (2015)
zwei buchreihen - insgesamt 98 bände und teilbände - dokumentieren die auseinandersetzung mit erkenntnistheoretischen prozessen, wobei die reihe 'forschung' mit leeren, sich ständig wiederholenden phrasen spielt, die reihe 'nichts' prozesse der verunmöglichung und der invisibilisierung von wissen überprüft; die rezeption wird sowohl mit formlosen inhalten als auch mit vermeintlich inhaltsleeren formen konfrontiert.

(3) einn á móti einum (2002-04/2017)
das projekt einn á móti einum (dt. eins zu eins), das jorge luis borges folgend ein 'reich' im maßstab 1:1 darzustellen vorgibt, zweifelt am fotografischen versprechen des wirklichkeitsgetreuen abbildens - und dementiert damit den akt jeden unmittelbaren zeigens.
die großformatigen ab-fotografien übersetzen drei der insgesamt 166.666 fotografien in drei variablen der selbstreferentialität, welche zwar genau jene stelle andeuten sollen, an welcher das blau eines jeden meeres sich zu verändern beginnt, sobald es auf land trifft, im höchst unverlässlichen modus der repräsentation von repräsentationen jedoch nichts anderes als sich selbst verunmöglichen: das abzubildende wird im selben moment, in dem es abgebildet wird, unabbildbar.

 

 

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