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öffnungszeiten
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und nach vereinbarung
eintritt frei!
11.04.2018      vernissage
19 uhr
25.05.2018      finissage
19 uhr

peter raneburger

die ausstellung 'halo' von peter raneburger vereint zwei konzeptuelle ansätze in einem. einerseits ist 'halo' (dt. heiligenschein, lichtbogen) der titel der neuesten werkserie von raneburger, andererseits steht 'halo' als synonym (einen bogen spannen) für einen querschnitt von raneburgers arbeit der letzten 30 jahre.
in der aktuellen serie blendet und verführt raneburger den betrachter dahingehend, dass dieser beim ersten blick eine herkömmliche heiligendarstellung vermutet. bei näherer betrachtung ist die androgynie und gleichheit aller dargestellten personen das verstörende. durch die verwendung eines transgender-models verschwimmen die geschlechter ineinander und die tradierten ansichten lösen sich auf. gleichzeitig transportiert raneburger damit seine kritik an gruppendynamischen phänomenen, die das individuum nur mehr als rollenträger benutzt.
in den arbeiten, die einen querschnitt über die letzten 30 schaffensjahre von raneburger zeigen, wird deutlich, mit welcher stringenz und konsequenz der künstler an sich und seinem umfeld nagt, um dem essentiellen näher zu kommen.

"was sich hier auftut, ist der einzelne, ja der vereinzelte, der kunst zur intensivierung treibt. politisch sensibel, nimmt raneburger partei, keineswegs aber eindimensional. erleben wird zum erleiden, miterleiden, zum compassio.
kunst wird entlang des lebensfadens platziert. in diesem zusammenhang ist die verortung, die reaktion auf das jeweils vorhandene - räumlich wie menschlich - von bedeutung. es sind werke, die unter die haut gehen. die subkutane kunst fährt ein, zersetzt, setzt signale und zeichen, tut weh. thomas bernhards wort "das leben ist ein prozeß, den man verliert" scheint hier bezeichnend. die doppelte bedeutung des "prozeßualen" gerinnt dabei zu kunst, die den betrachter gefangen immt. das aufzeigen eines verlustes schlägt sich allerdings in der erkenntnis als gewinn zu buche. indem der künstler als störfaktor die finger auf die wunden legt, ermöglicht er uns das heraustreten aus uns selbst." (univ. prof. dr. markus neuwirth, institut für kunstgeschichte, innsbruck)

vergriffen
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