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öffnungszeiten
mo-fr 11-18, sa 10-13
und nach vereinbarung
eintritt frei!
30.05.2017      vernissage
19 uhr
zur eröffnung spricht univ. prof. dr. markus neuwirth
29.06.2017      finissage
19 uhr

in der ausstellung mit werken von christine s. prantauer und christopher grüner können räume neu wahrgenommen werden. prantauer setzt sich inhaltlich kritisch mit urbanen räumen, globalisierung und kapitalismus auseinander. ihre arbeiten sind mischtechniken aus collage, aquarell, druck und zeichnungen. grüner arbeitet u.a. mit glasscheiben, folie, edding, stahl und holz. seine werke sind 3-dimensionale räume, die zum systemischen denken anregen. der betrachter wird selbst teil des kunstwerks.

christine s. prantauer

christine s. prantauer präsentiert in der ausstellung die wandtapete 'protest:athen 2014' in die sie vier bilder von loukanikos hängt. loukanikos ist jener hund, der bei den demonstrationen in athen von 2010-2014 große aufmerksamkeit erregte und zu einem der symbole der protestbewegung wurde. der hund ist aquarelliert, die umgebung collagiert und gezeichnet. die bildtapete, die eine demonstration in athen zeigt, bildet sozusagen den hintergrund, auf dem sich die inhalte der vier kleineren arbeiten abspielen.
weiters zeigt sie die serie 'urban texture, transfer athen-innsbruck' in der drei ansichten von innsbruck gezeigt sind, in die athener graffiti mit politischem inhalt aus den letzten jahren hineinmontiert wurden. in der originaltypografie, losgelöst von den örtlichen mauern und wänden, stellen die aufrufe und slogans eine andere art des öffentlichen protests gegen die auswirkungen der von der eu verordneten sparmaßnahmen dar. diese graffiti, die sich in englischer sprache nicht nur an die griechinnen wenden, richten sich gegen sozialabbau, privatisierung, kürzung der löhne und pensionen, arbeitslosigkeit ... durch ihren digitalen transfer nach innsbruck wird einerseits ein zusammenhang hergestellt zwischen österreich als eu-staat und den durch die eu verordneten sozialabbau in griechenland. andererseits verweist die serie auf griechenland als beispiel im sinn des zitats des griechischen architekten manuel gogos: "ich sehe griechenland als eine art frontstaat unseres finanzsystems. was wir heute in griechenland erleben, wird bald auch anderswo sichtbar werden."
zum anderen wird noch die serie 'nothing beside' in denen einige der wichtigsten finanzzentren (frankfurt, london, tokyo,...) in verbindung mit verschiedenen ausschnitten der weltlandkarten gezeigt werden. die einzelnen länder und kontinente sind sowohl hintergrund der finanzzentren als auch transparente überlagerungen dieser, sodass die finanzzentren die staaten durchdringen. die gleichförmigkeit der architektur verweist auf das weltweit dominierende kapitalistische wirtschaftssystem. die arbeit thematisiert globalisierung und kapitalismus als global herrschendes ideologisches system - scheinbar: nothing beside.

christopher grüner

"... freilich ist hier niemals die sprache selbst, die sprache schlechthin am werk, sondern immer nur ein unter dem besonderen neigungswinkel seiner existenz sprechendes ICH, dem es um kontur und orientierung geht. wirklichkeit ist nicht, wirklichkeit will gesucht und gewonnen werden ..." (paul celan/ antwort auf eine umfrage der librairie flinker, paris 1958)
systemisch denken, unterscheidungen treffen zur form oder deren abwesenheit, inhalt und beziehungsebenen erkennen, wahrnehmen, räume denken, zeichnen von überlagerungen von einzelschnitten und strichen.
seine arbeit 'mögliche und wahrscheinliche blicke' ist eine präzisierung seiner arbeit 'drei kommunizierende räume' die ihn schon seit vielen jahren beschäftigt. graphische flächen (blaue folien) und zeichnungen mit edding auf drei layern entsprechend der drei öffnungen der 'drei kommunizierenden räume', in die man einsicht nehmen kann. protokoll zu einer versuchsanordnung.
durch die abfolge aufgespannter folien entsteht in der arbeit 'gestell' ein luzider körper, in dem die idee des gestells gezeichnet und geschnitten ist.

vergriffen
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