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öffnungszeiten
di-fr 11-18, sa 10-13
und nach vereinbarung
eintritt frei!
25.03.2017      finissage
19 uhr

alexandra kontriner

ihre modelle sind verwelkte pflanzen, falter aus schmetterlingskästen, tote fliegen vom fensterbrett, der panzer eines hirschkäfers, den sie beim spazieren findet. die natur im zustand des absterbens und zerfallens, materie kurz vor der auflösung, der letzte schritt des ewigen kreislaufs als motiv und inhalt ihrer bilder wird bis ins detail fotografisch genau und in originalgröße wiedergegeben.
alexandra kontriner scheint momente der vergänglichkeit vor dem endgültigen vergehen zu bewahren zu wollen. sie hebt filigrane zeugen gewesenen lebens auf, arrangiert sie, setzt sie in beziehung zueinander. die verletzlichkeit wird als beschädigter körper, eingerissener flügel oder fehlender fühler dargestellt, so als würde etwas nicht mehr vorhandenes gezeigt oder darüber hinaus gedeutet werden: auf vereinzelung, einsamkeit, verlust.
bisweilen baut sie winzige embleme in die körper ihrer tiere ein, symbole für vergänglichkeit, leben und tod. skizzierte raster und strenge perspektiven unterwerfen die darstellung der natur einer formalen ordnung und zeigen das interesse der künstlerin am verhältnis von gegebenheit und prinzip, natur und mensch. sie gibt der symbiose vorrang vor dem gegensatz. (...)
der blick des kindes, beobachtend, staunend, fragend, die faszination für — im wahrsten sinne des wortes — "verrückte dinge", das aufspüren des verlorenen, die entdeckung des großartigen im kleinen, des absoluten im unscheinbaren prägen den künstlerischen ausdruck von alexandra kontriner. (thomas-roman eder)


thomas laubenberger-pletzer

im zentrum seiner arbeiten steht die linie:
schrift-bilder aus speziell dafür entworfenen schriften, beruhend auf der form des quadrats
umrisse von gewohnten dingen, motiven und umgebendem raum
konstruktiv-konkrete variationen
reduktion in darstellung und material, sowie verdichtung und serielle anordnung kennzeichnen die arbeiten von thomas laubenberger

 

marco spitzar

"marco spitzars neue serie "gelehrtenbeine" ist eine konsequente weiterentwicklung seiner "frage der größe". Auch hier begibt er sich wieder in die welt von verhältnissen, um den dargestellten figuren und gegenständen eine neue dimension zu verleihen.
er kombiniert in seinen neuen werken paare, wie sie gegensätzlicher oft nicht sein können. den überdimensionierten beinen sind figuren und objekte, klein wie spielzeuge, appliziert. die figuren selbst fallen plakativ aus und stellen eine neue realität abseits des alltags dar.
ein weiteres merkmal dieser neuen reihe ist der rückgriff auf frühere sujets. besonders erwähnenswert ist das motiv der uhu-flasche: spitzar appliziert diesen altbekannten gegenstand an seine gelehrtenbeine, wo sie in einem balanceakt zum stehen kommen. überhaupt nimmt das thema balance in seinen neuen werken einen hohen stellenwert ein, der sich besonders bei "brezelbalance on the beach" zeigt. dieses neue mottiv versinnbildlicht die filigranität und den schwierigen balanceakt seiner welt. insgesamt kann eine neue vielschichtigkeit in spitzars serie festgestellt werden. da ist zum einen die bloße motivik, die einen diachronen blick auf die darstellung seiner bildausschnitte zulässt. dabei geht spitzar einen eigenen, neuen weg, weg von der bloßen imitation seiner vorbilder. er kombiniert die beine mit einem zweiten paar - menschen oder gegenstände-, verändert deren optik und schafft so eine neue realität." (klaus feldkircher)

 

>> flyer kontriner, laubenberger-pletzer, spitzar

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