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09.04.2015     lesung: christoph w. bauer
19 uhr    
23.04.2015     finissage
19 uhr

ilse abka-prandstetter

ausstellungen sind für ilse abka-prandstetter (I.A.P.) immer bilanz einer periode, rechenschaftsberichte über eine abgelaufene oder eben ablaufende werkphase. als sie die arbeiten für diese ausstellung in den weitläufigen räumen des artdepots aussuchte, erschien es zuerst für sie richtig und passend eine langgestreckte leinwand aus 2011 ‚tibetisches rot’ mit aufzunehmen, sozusagen als punto di partenza für eine folge eher quadratischer formate, eine art chromatischer ouvertüre. sie hat dann jedoch abstand genommen, als sie sah, dass die ästhetische strategie eine ganz andere in den vergangenen jahren wurde. der titel, titel sind für I.A.P. nicht unwesentlich, es sind poetische metaphern für zustände, nicht gegenständlich, sehr extra figurativ, sich orientierende bezeichnung und auf keinen fall in illustrativem sinne interpretierbar.

den arbeiten, malereien und skulpturen in dieser ausstellung hat sie den begriff ‚schwerelos’ vorangesetzt. schwerelos, das assoziiert schwebende elemente in der luft, federn, blätter, sichtbar als fast kalligraphische formen die sich im licht bewegen, schweben und fallen. – die titel die sie (er)findet akzentuieren die bewegung. sie reichen von ‚lodert’ (nicht statischer zustand) über ‚zappelnd’ (ein ding, ein kind zappelt) zu ‚fliegend’ zu ‚luftsinger’ -> sie liebt aktionsadjektive.

Ilse Abka-Prandstetter ist eine vollblutmalerin, die ihr konzept aus der geschichte der moderne heraus für sich entwickelt hat, eine abstrakt-expressive form des bildes in dem sie gefühlzustände einbringt, gegenständliches sublimiert.

vor zumeist großflächigen hintergründen agieren ihre gestalten (daher die vorliebe für aktionsbezeichnungen). malerei, so bekennt sie, ist ein sichtbarmachen innerer zustände. das format, das quadratische favorisiert, ein equilibrium, ein wunsch nach ausgeglichenheit, die in der all-over-philosophie ebenfalls inbegriffen ist.

wir haben nun die ganze zeit über ihre malerei gesprochen, die lust an bewegter und intensiver farbe, die sich in nicht figurativen formen verdichtet.

wie sie gemerkt haben arbeitet die künstlerin seit geraumer zeit mit feinmaschigem draht. skulpturen die vielleicht assoziationen zu körperlichem (pflanze, blüte, dem körper) zulassen. die fliehende dreidimensionale form reflektiert das licht, lassen es auch durch, wirken bei aller technischen substanz (fliegengitter) kostbar, silbern. das licht ist hier wesentlicher mitgestalter. das zarte material steigert die vorstellung vom fliegen.

im dialog mit den bildern wird die absicht der künstlerin deutlich - ihre erfahrungen. erfahrungen der anschauung der malerei der moderne extra als abstrakter expressionismus. erfahrungen der natur und der verwandlungen. erfahrungen als traum mit der poesie in ihre kunst einzubringen.  in diesem sinne ist I.A.P. an ihrem eigenen fortschritt, dem fortschreiten interessiert, keineswegs am fortschritt der kunst, was immer das auch sein mag.
(prof. peter weiermair)

>> flyer 'schwerelos'

 

 

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