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square off bedeutet etwas quadratisch machen oder auch sich formieren. die ausstellung beleuchtet vor allem 2 werkserien, die seit einigen jahren die malerische arbeit von kos definieren, die der künstler selbst als "geschlichtete malerei" bezeichnet. was seine „mappings“ und seine „surrogate“ verbindet, sind ihr minimalistischer duktus, ihre generierung über ein akkumulatives schlichten einzelner segmente, sowie ihre grundform: das quadrat.

kos intoniert das quadrat als offene fläche, als infinitive raumform für seine malerei. die gegenstandslosigkeit seiner bildobjekte wird dadurch auch dort im auge behalten, wo z. b. die reminiszenz an landschaft entsteht.

michael kos führt in seinem oeuvre fragestellungen von kunst, politik, gesellschaft, religion, wirtschaft und moral zusammen. die künstlerische intention ist immer eine aufklärend-kritische, stets werden auf der basis eines politischen subtextes aspekte der sozialen wirklichkeit analysiert. mit den künstlerischen mitteln pflegt michael kos einen sehr freien umgang. sie sind disparat und werden – im sinne einer postmodernen erweiterung – unkonventionell in den dienst der jeweiligen botschaft gestellt. das grundmaterial der künstlerischen arbeit entspricht einem weiten spektrum an divergenten stoffen und wird häufig in einer überraschenden, untypischen weise bearbeitet bzw. eingesetzt, die inhaltlich mitunter bis hin zum gesellschaftlichen tabubruch führen kann. an und für sich fremdes und widersprüchliches trifft aufeinander und wird miteinander kombiniert. die mittel und materialien werden unter einem blickwinkel selektiert, der ihre klassischen hierarchie- und wertekonventionen umkehrt bzw. egalisiert. der künstlerische gestaltungswille folgt einem handwerklichen impetus und einer konzeptuellen, bildhauerischen praxis. das plastische und skulpturale, das konstruieren und bauen, material und raum sind zentrale kategorien der arbeit. augenfällig ist, dass stets ein intensives bemühen um die jeweilige stofflichkeit und ein lustvoller umgang mit ihren spezifischen qualitäten, die oftmals erst im künstlerischen prozess aufgespürt werden, vorhanden sind. die auseinandersetzung dringt, im doppelten sinn, tief in die materie ein und es kommen ungeahnte, bisher so nicht gekannte aspekte und verblüffende dimensionen, die sich in einer neuen ästhetik neu formulieren, an die oberfläche. dabei sind die künstlerischen handlungen oft knapp und bescheiden gesetzt und die methoden sind unspektakulär und einfach. die aussage bedarf keiner komplizierten, vielmehr einer prägnanten gestalt. und die ergebnisse sind, obwohl – oder gerade weil – auf den ersten blick oft irritierend, aussagestark und überzeugend, wenn sie auch den gewohnten erwartungshaltungen und rezeptionsmustern nicht entgegenkommen, wie etwa kos’ vernähte steine, seine objekte aus brotlaiben oder die arbeiten mit hostien. genanntes trifft aber ebenso auf die werkgruppe der surrogate und mappings zu, die zwar inhaltlich weitaus kunstbezogener ist, formal aber ebenfalls auf lapidaren materialien beruht, deren poetisches und ästhetisches potential erst im artifiziellen kontext wirksam werden kann.[...]                                                    christine wetzlinger-grundnig, direktorin mmk-kärnten

>> künstlerbeschreibung - michael kos

>> flyer "square off" (jpg, 2,5mb)

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