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gabriela proksch:

arbeitsprozess mit renate egger fand anlässlich eines gemeinsamen arbeitsaufenthaltes in paliano statt. im förderatelier des landes tirol im römischen hinterland, dem arkadien der deutsch-römischen maler, verbrachten wir einen monat mit der absicht die herangehensweise der jeweils anderen kennen zu lernen, nachzuforschen wo es berührungspunkte und gemeinsamkeiten gibt, und wo uns unterschiede inspirieren und bereichern.

 „passages” bezieht sich sowohl auf die reise als eintauchen in eine fremde kultur als auch auf die klassische heldenreise in die unterwelt, ein übergangsritual, die konfrontation mit dem eigenen schatten, das einlassen auf ängste,traumata und widerstände. da transformation und veränderung sich durch meine serien zieht wie ein roter faden, gibt es in der ausstellung neue arbeiten (malereien und objekte) als „passages“ für den betrachter. kein schritt, keine bewegung, tätigkeit, gedanke, gefühl, entscheidung kann revidiert werden. jeder schritt ist ein schritt vorwärts – es gibt kein zurück, die reise setzt sich immer fort. die objekte „7 tore der innana“ bestehen aus vogelnestern, acryl-und eisenteilen und holz. sie nehmen bezug auf die serie „migrant birds” die auf der gemeinsamen reise mit renate egger in paliano begonnen hat. ebenso geben die 2 fotoarbeiten einblick in diese reise.

 

renate egger:

arkadien, da bin ich und sind wir geworden. bereits goethe berichtet von der dunstigen klarheit der landschaft in seiner italienischen reise. er liebte das land, in dem aber nicht nur zitronen blühen. rom, einst der nabel der welt, gegründet durch romulus, der wie remus von einer wölfin gesäugt wurde. in der ewigen stadt ist ein anderer rhythmus spürbar, konserviert in den alten hüllen, übertragt er sich pulsierend in jede faser des seins. dieser unsterbliche puls überträgt sich unweigerlich auf das neue. ich lege meine hände auf die schultern der wölfin. ich beginne die wildfrau zu entdecken. was ist und bleibt? da lacht baubo und lockt durch ihr schallendes gelächter alle götter herbei. das wilde weibliche ist doch reif und süß wie die walderdbeeren von nemi. ihr zu ehren feiern wir ein fest und verbrennen früchte. angekommen im tempel des weiblichen, fügen sich die teile eines puzzles zu einem ganzen. unter den vielen schlüsseln, die wir besitzen, ist es wirklich schwierig, den jeweils passenden zu finden. im mäandrierenden fluss des lebens gibt es viele platzhalter, aber auch tür- und toröffner. verwegen erhasche ich einen blick durch eines der schlüssellöcher. was sich dahinter verbirgt? ich öffne, durchschreite das tor und bin dort angekommen, wo ich hin wollte. im land der erleuchtung. ich werde empfangen von den sternen der heiligen spitze. eins und eins ist drei.

 

>> künstlerbeschreibung - gabriela proksch

>> künstlerbeschreibung - renate egger

>> flyer "passages" (jpg, 600kb)

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