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patrick baumüller begibt sich auf spurensuche in eine welt der verstrickungen. der mensch mit seinen wünschen, hoffnungen, aber auch schwächen und fehlbesetzungen in einem zunehmend unpersönlichen lebensumfeld, rückt ins zentrum seiner aufmerksamkeit. immer wieder gerne an der grenze zwischen kunst, kommerz und politik entlangdriftend (siehe projekte wie z.b. die wursthaberer, w.e.t.o., rothkrebschen mäzenbier, speakers´ corner), scannt baumüller die oberflächen unserer gesellschaft ab und überträgt seine wahrnehmungen in verblüffend einfacher und spannender weise in den kunstkontext und ausstellungsraum. dort angelangt und feilgeboten, kann der besucher wie bei einer öffentlichen archäologischen ausgrabung dem künstler über die schulter schauen und verstrickt sich selbst in verdrängte begebenheiten, alte erinnerungen und flüchtig aufgenommene ungereimtheiten aus dem zwischenmenschlichen beziehungsgeflecht. {...} (galerie stock, wien)

gekürzte version des textes. die volle version erhalten sie bei anfrage.

 

>> künstlerbeschreibung - patrick baumüller

 

mimikry. ein unsichtbares flugobjekt der oniweig stürzt ab, mitten in paris, direkt auf die kreuzung vor der terrasse des pavillon de hanovre: »eine katastrophe, die ihresgleichen nicht hat in der geschichte der jahrhunderte: ein phantastisches tohuwabohu von ineinandergefahrenen wagen, von stürzenden pferden, von totenbleichen kutschern, tollgewordenen chauffeuren, von blutüberströmten menschen, die um sich schlugen, nach allen seiten zerstoben...« sachverständige, unter ihnen jean le tellier, finden sich ein, um für ordnung zu sorgen und plausible erklärungen zu verlesen. schließlich dringt man in diesen zwar nicht sichtbaren, jedoch greifbaren körper ein. es werden eine fülle von gipsabdrücken gemacht, um quasi am abdruck jedes gegenstandes seine sichtbare dimension zu erkennen und aufschluß über den stand der technik jener unglücksboten zu bekommen. bestürzt entdeckt man in einem hinteren raum des flugobjekts eine gestalt, die rein äußerlich ähnlichkeiten mit einem menschen hat. erst bei näheren untersuchungen stellt man fest, daß es sich um »ein agglomerat von tieren handelte, die sich in menschenform zusammengeschlossen hatten, und die tiere waren spinnen...« diesem phänomen von mimikry konnte man nur menschliche logik entgegenbringen, also sah man darin »ein verteidigungsmittel! eine kriegslist! als sie sich in unserer gewalt sahen, dachten diese spinnen, daß wir unseresgleichen schonen würden. (jörg krichbaum/rein a.zondergeld: die sehnsucht der sirene nach dem wasser. die welt des maurice renard 1978)

 

>> künstlerbeschreibung - hannes langeder

>> flyer "man kann ja nie wissen" (jpg, 160kb)

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